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Anfang 2019 wurde für Unternehmen in Deutschland die Nennung des dritten Geschlechts rechtsbindend. Damit besteht neben dem Zusatz „(m/w/d)“ die Verpflichtung, Stellenausschreibungen aktiv gender neutral zu verfassen. Doch selbst geänderte Texte reproduzieren oftmals geschlechterspezifische Stereotype. Diese werden Gender Bias genannt. Viele Unternehmen verfügen nicht über die sprachliche Qualifikation, um auf allen Ebenen geschlechtsneutral über gesuchte Kompetenzen einer offenen Stelle zu sprechen. Mit der Psychological AI Core Technologie holen sich Unternehmen diese Fähigkeit mit einer einfach anwendbaren Lösung ins Haus. Ein Blick in die Theorie macht deutlich, wie KIs Gender Bias vermeiden.

Geschlechtervielfalt dank KI-Technologie

Das Fraunhofer Institut definiert Gender Bias als „verschiedene Arten geschlechtsbezogener Wahrnehmungsverzerrungen.“ Ein Beispiel ist die Entwicklung eines Medikaments, dessen Testteilnehmer ausschließlich männlich sind und somit durch die Nichtberücksichtigung von Frauen die Wirkung für diese Gruppe nicht ausreichend erforscht.

Auch im Personalwesen und im Recruiting spielen Gender Bias eine große Rolle, obgleich an dieser Stelle häufiger Stereotypisierung vorzufinden sind. Ein klassisches Beispiel ist die Zuweisung von vermeintlich männlichen Eigenschaften (z.B. Stärke) an männliche Fachkräfte und vermeintlich weiblichen Eigenschaften (z.B. Einfühlsamkeit) an weibliche Fachkräfte.

Die vermeintlich männlichen Eigenschaften gelten in der Arbeitswelt oftmals als Schlüsselqualifikationen für Führungsaufgaben. Dadurch werden weibliche Fachkräfte seltener für Positionen mit Führungs- und Personalverantwortung in Betracht gezogen. Diese Entwicklung bestätigt auch das Fraunhofer Institut: „In Unternehmen mit mehreren hundert oder tausend Beschäftigten können die kleinen Verzerrungen [die Gender Bias] in Einstellungs- und Beförderungsverfahren aber schnell systemische Ausmaße erhalten […]“.  

Gender Bias auflösen

Das Unternehmen Psychological AI untersuchte über 30.000 Ausschreibungen aus deutschen Online-Jobbörsen mithilfe der Psychological AI Core Technologie auf Gender Bias. Im Zentrum stand dabei die Frage, ob diskriminierende Geschlechterunterschiede auf sprachlicher Ebene in den Texten existierten. 

Das Ergebnis

Die Gesamtbetrachtung der Ergebnisse lässt die Aussage zu, dass strukturelle Ungleichheiten in der Sprache von Stellenanzeigen bestehen, die vorhandene Geschlechterunterschiede aufrechterhalten und verfestigen.

Die Lösung: HR Booster

Mit dem Psychological AI HR Booster beugen Unternehmen Gender Bias in Stellenausschreibungen vor. Denn zu den zahlreichen Funktionen des HR Booster zählt auch der integrierte Augmented Writer. Dieser erkennt Ausdrücke, die zur Reproduktion von Gender Bias beitragen und bietet neutrale Alternativen an. Somit sorgen Unternehmen mit dem HR Booster in wenigen, einfach auszuführenden Schritten zum Beispiel für mehr weibliche Bewerberinnen auf eine offene Stelle.

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